Sind die Comics von „The Walking Dead“ auch für Serienveteranen interessant ?

Knappe vier bis fünf Jahre ist es nun her, eine neue Serie betrat die TV-Landschaft und sorgte für ordentlich Furore. Die Rede ist von „The Walking Dead“. Mein sechzehnjähriges Ich warf sich begeistert auf die damals in aller Munde hochgelobten Abenteuer durch eine postapokalyptische Welt. Es war aufregend die Charaktere kennenlernen zu dürfen, ihre Ausflüge auf Abwegen mitzuerleben und teilzuhaben an der Entstehung neuer gesellschaftlicher Gefüge.
Die Serie hat es geschafft das Horrorgenre auszuhebeln. Zombies werden weniger und weniger zur ernsthaften Gefahr, bleiben größtenteils Setting, rufen das wahre Gesicht des Menschen zum Vorschein. Abgründe taten sich auf, bis das Auftauchen fremder Menschen den Zuschauer nervöser auf dem heimischen Sofa hin- und herrutschen lässt als eine handvoll Walker.
Die ersten zwei Staffeln waren eine wahre Wonne, ich hatte – mit Season 2 wahrscheinlich noch ein wenig mehr – einen Heidenspaß. Doch nach und nach fing die Serie an mich zu nerven, sie wurde mir zu plakativ, Konflikte eher belanglos und vielleicht auch weil sich das Setting allmählich doch anfing abzunutzen, verlor ich langsam den Faden. Nach mehrmaligem guten Zureden von einigen Freunden versuchte ich mich doch erneut. Hatte wohl keine schlechte Zeit, muss im Rückblick aber sagen, dass es nach Staffel zwei rasant bergab ging. Staffel vier lies mich derart unmotiviert zurück, dass ich der neuen Runde bisher keine Chance geben wollte. Weiterlesen

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