Lucia – Engel des Todes?

Lucia sitzt in einem Van, wird begrüßt von dutzenden aufblitzenden Kameras, denn sie ist eine Geächtete.
Angeklagt, etliche Morde begangen zu haben, Morde an den Schwachen dieser Gesellschaft. Mutmaßliche Opfer sind Kleinstkinder und Altersschwache. Menschen, die angewiesen sind auf die Hilfe Anderer, allesamt stationiert in einer Klinik, für die besagte Verdächtige arbeitet.
Lucia sprüht nur vor Ehrgeiz für ihren Job, erledigt die ein oder andere Aufgabe auch nach Ende der Schicht. Von Glück verfolgt ist sie jedoch nicht: Auffällig viele Patienten erleben ihre letzten Atemzüge in der Obhut der umsorgenden Krankenhilfe.

Als schließlich ein Säugling in den Armen der Frau zu Tode kommt, melden sich erste Zweifler zu Wort. Es werden Ermittlungen eingeführt und so formt „Lucia – Engel des Todes?“ letztendlich ein Gerichtsdrama, das sich seltsam leer anfühlt.
In kapitelartigen Abschnitten wird der Fortgang der sich immer länger ziehenden Anklagen erzählt, fühlt sich dabei allerdings immer gehetzt an. Man bekommt hier zwar bewegte Bilder zu sehen, diese kommen inhaltlich aber nicht wirklich aus der Hüfte. Weiterlesen

Advertisements